Der Kurs „richtiges Fortbewegen im öffentlichen Nahverkehr in Stuttgart“, der während des Aufenthaltes der Forschungsgruppe-f in Stuttgart stattfand, war ein weiterer Baustein meines Integrationskonzeptes und sollte eine Hilfe zur „leichteren Integration in Stuttgart“ bieten.
Die Kursteilnehmer sollten sich dabei Übungen unterziehen, die per Anweisungstext genau vorgegeben waren. Sie hatten eine Papiermaske ihres eigenen Fotoausdrucks dabei und sollten an bestimmten Bahnstationen zu einer ganz bestimmten Uhrzeit in einen bestimmten Waggon der U-Bahn einsteigen,
sich hinsetzen und die Maske vor das Gesicht halten.
Der Waggon der Bahn füllte sich so nach und nach mit den verschiedenen Maskengesichtern, was für die unfreiwilligen Zuschauer eine nicht zu durchschauende Störung ihres gewöhnlichen Alltags war.
Die Masken selbst dagegen stellten genau die Alltagsverhaltensweisen in überspitzter Form dar, die man normalerweise in einer U-Bahn annimmt -nämlich starr und abwesend vor sich hinzustarren und keinerlei Regung zu zeigen.

In few years we will see a result
Aufgenommen: Jul 19, 05:28